Baumwoll-Shopper und Einkaufstaschen bedrucken
Ein Shopper ist die Tasche, mit der tatsächlich eingekauft wird: groß genug für einen Wocheneinkauf, belastbar genug für Flaschen und Konserven, bequem genug, um über der Schulter nach Hause getragen zu werden.
Damit ist er der Werbeträger mit der längsten Verweildauer im ganzen Sortiment. Eine Messetasche wird einmal getragen. Ein Shopper, der etwas taugt, hängt jahrelang an der Garderobe und geht jede Woche mit.
Vierzehn Modelle in verschiedenen Größen, Grammaturen und Ausführungen.
77 Produkte
Auf einen Blick
- Einsatz
- Wocheneinkauf, Einzelhandel, Markt
- Formate
- mittel bis groß
- Henkel
- überwiegend lang, zum Tragen über der Schulter
- Falte
- viele Modelle mit Boden- oder Seitenfalte
- Grammatur
- mittlere bis schwere Qualitäten empfohlen
- Druckverfahren
- Siebdruck, Digitaldruck, All-Over-Druck
Drei Entscheidungen, die zusammen den Shopper ergeben
Bei keiner anderen Kategorie hängen die Merkmale so eng zusammen. Wer eine davon falsch wählt, bekommt eine Tasche, die im Alltag nicht funktioniert — und eine Tasche, die nicht benutzt wird, ist kein Werbeträger.
Grammatur. Ein Shopper trägt Gewicht. Bei leichten Qualitäten dehnt sich das Gewebe unter Last, die Henkelnaht arbeitet, und die Tasche verliert nach wenigen Einkäufen die Form. Für den regelmäßigen Einsatz gehört ein Shopper in die mittleren bis schweren Qualitäten.
Henkel. Ein voll beladener Shopper wird nicht in der Hand getragen, sondern über der Schulter. Die Fallhöhe muss dafür ausreichen — auch über einer Winterjacke → /lange-henkel
Falte. Eine Bodenfalte hält den Inhalt aufrecht und die Tasche standfest. Bei Flaschen, Kartons und allem, was kippen kann, ist sie kein Zubehör, sondern Voraussetzung → /mit-boden-seitenfalte
Nennen Sie uns, was üblicherweise hineingehen soll. Daraus ergibt sich die Kombination schneller als aus einer Maßtabelle.
Der Shopper ist die Rechnung, die für Baumwolltaschen spricht
Bei Streuartikeln ist der Werbekontakt eine Schätzung. Beim Shopper ist er beobachtbar.
Eine Tasche, die wöchentlich zum Einkaufen mitgeht, erzeugt über ihre Lebensdauer eine Zahl von Sichtkontakten, gegen die kein Flyer und kein Kugelschreiber ankommt — im Laden, auf der Straße, in fremden Küchen. Der Stückpreis verteilt sich auf Jahre statt auf einen Nachmittag.
Der entscheidende Faktor dabei ist nicht der Druck, sondern die Wiederverwendungsrate. Und die hängt weniger am Motiv als an der Qualität: Eine Tasche, die sich ausleiert oder unbequem trägt, wird aussortiert, egal wie gut das Logo aussieht.
Das ist der Grund, warum wir bei Shoppern eher zur schwereren Qualität raten als bei jeder anderen Kategorie. Die Ersparnis bei einer leichten Tasche ist real; sie kostet aber genau den Effekt, für den Sie die Taschen bestellt haben.
Für den Einzelhandel
Seit dem Verbot leichter Kunststofftragetaschen im deutschen Einzelhandel steht an der Kasse eine Frage, die vorher keine war: Was bekommt die Kundschaft, wenn sie nichts dabei hat?
Papiertragetaschen sind die naheliegende Antwort und funktionieren für den einmaligen Transport. Sie sind aber Verbrauchsmaterial — jede Ausgabe kostet erneut, und der Werbeeffekt endet, wenn die Tasche weggeworfen wird.
Ein Baumwoll-Shopper dreht die Rechnung um: höherer Stückpreis, dafür eine Ausgabe pro Kundin statt eine pro Einkauf. Verkauft statt verschenkt trägt er sich für viele Betriebe selbst.
Werbefläche: hier ist sie am größten
Shopper haben die größten zusammenhängenden Flächen im Sortiment. Das eröffnet Gestaltungen, die auf kleineren Formaten nicht funktionieren — großflächige Motive, Muster, ganzflächige Farbe.
Für den Platzierungsdruck heißt das schlicht mehr Platz. Für den All-Over-Druck heißt es mehr Wirkung: Ein Motiv, das über die gesamte Tasche läuft, macht aus dem Shopper ein gestaltetes Objekt statt einer bedruckten Tragetasche → /all-over-druck
Ein Hinweis zur Planung: Rechnen Sie mit der angegebenen Druckfläche, nicht mit der Außenbreite. Bei Modellen mit Falte liegt ein Teil der Fläche im Falz und wird im Platzierungsdruck nicht bedruckt.
Wer Shopper bestellt
Einzelhandel und Supermärkte als verkaufte Alternative an der Kasse.
Buchhandlungen, Apotheken und Fachgeschäfte, bei denen die Tasche zum Sortiment passt und über Jahre im Umlauf bleibt.
Hofläden und Wochenmärkte, wo Kundschaft ohnehin mit eigener Tasche kommt und eine gute besonders auffällt.
Unternehmen für Mitarbeitende und Kundschaft, als Geschenk mit Alltagsnutzen statt als Streuartikel.
Grammatur: welches Gewebegewicht passt
Von allen Kategorien ist dies die, in der zu leichtes Gewebe am schnellsten auffällt. Ein Shopper wird beladen, und bei leichten Qualitäten dehnt sich das Gewebe unter Last, die Henkelnaht arbeitet, und die Tasche verliert nach wenigen Einkäufen die Form.
Qualität | Gewicht | Verhalten | Typischer Einsatz |
Leicht | ca. 140 g/m² | fällt zusammen | Streuartikel, Messe, Mailing |
Mittel | 180–200 g/m² | hält die Form bedingt | Standardeinsatz, Einzelhandel |
Schwer | ab 280 g/m² (Canvas) | steht von allein | Verkaufsware, Dauergebrauch |
Das ist keine Empfehlung zum Aufrunden: Eine Tasche, die sich ausleiert, wird aussortiert — und eine aussortierte Tasche wirbt nicht mehr. Für den regelmäßigen Einsatz → /canvas
Druckverfahren
Shopper haben die größten zusammenhängenden Flächen im Sortiment, und das verschiebt die Verfahrensrechnung. Was auf kleinen Formaten Detailfrage ist, wird hier zur Gestaltungsentscheidung: großflächige Motive, Muster, ganzflächige Farbe. Beim Siebdruck steigen die Kosten mit jeder Farbe, im Digitaldruck nicht.
Verfahren | Farbanzahl | Rüstkosten | Stärke |
Siebdruck | je Farbe ein Klischee | je Farbe | günstigster Stückpreis in Auflage, sehr waschbeständig |
Digitaldruck | beliebig, preisneutral | keine | Fotos, Verläufe, Motivwechsel ohne Aufpreis |
All-Over-Druck | beliebig, preisneutral | keine | randlos über Nähte und Falten |
Rechnen Sie mit der angegebenen Druckfläche, nicht mit der Außenbreite — bei Modellen mit Falte liegt ein Teil der Fläche im Falz → /mit-boden-seitenfalte